Aktuell

Ein schönes Lichterfest und besinnliche Weihnachten

Trotz des erschütternden Terroranschlags am Bondi Beach zeigt Chanukka als Fest des Lichts, dass Hass und Gewalt nicht das letzte Wort haben – das Licht weist weiterhin den Weg zu Menschlichkeit, Dialog und Respekt. Deshalb ist es unsere gemeinsame Verantwortung, Antisemitismus und jede Form von Hass weltweit wie auch bei uns entschlossen zu bekämpfen. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und Chag Sameach zu Chanukka. Kommen Sie sanft ins Jahr 2026. Ab dem 5. Januar sind wir gerne wieder für Sie da.

Hapag LLoyd Event am 11. November 2025

Ein außergewöhnlicher Abend zum Thema »Jüdische Emigration im frühen 20. Jahrhundert«.
Die Veranstaltung, organisiert von Hapag-Lloyd und dem Deutschen Fördererkreis der Universität Haifa, versammelte Förderer, Mitglieder und Freunde zu einem eindrucksvollen Programm rund um das Leben des visionären Reeders Albert Ballin.

The Forgotten Jews of Hamburg

Präsentation Albert Ballin Prof. Gur Alroey

Lecture by Prof. Alroey Do you know Mr. Ballin?

Fotos: Patrick Lux

Programm und Einladung

Presse – RTL-Beitrag zu Albert Ballin (ausgestrahlt 18.11.25 18h, RTL Nord)

Zusätzlich am 12.11.: ROUNDTABLE Gespräch zur deutsch-israelischen Zusammenarbeit mit wichtigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaftspolitik, Stiftungsvorständen und Hochschulpräsidien, auf Einladung der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

Präsentation Bucerius Institute Prof. Gur Alroey

Prof. Gur Alroey (Präsident Universität Haifa), Dr. h.c Sonja Lahnstein (Vorstandsvorsitzende Deutscher Fördererkreis der Universität Haifa), Prof. Manuela Hartung (Vorstandsvorsitzender ZSB) vor der Zeit Stiftung Bucerius am Anna-Politkowskaja-Platz.

Die Juden und die Anderen

Am 5. November 2025 sprach unsere Vorstandsvorsitzende Sonja Lahnstein im Übersee-Club Hamburg über ein Thema, das berührt und herausfordert: die Realität jüdischen Lebens in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023. In ihrem bewegenden Vortrag zeichnete sie ein schonungsloses Bild zwischen Zugehörigkeit, Vertrauen, Enttäuschung und neuer Hoffnung.

Mit persönlicher Offenheit, historischer Tiefenschärfe und klaren Worten zu aktuellen Entwicklungen spannte sie den Bogen von den dunklen Kapiteln der Vergangenheit bis zu den brennenden Fragen unserer Gegenwart: Wie sicher sind jüdische Bürger heute? Wo steht Hamburg? Und was bedeutet „Nie wieder ist jetzt“ in einer Zeit, in der antisemitische Bedrohungen weltweit zunehmen?

Ihr Appell war ebenso deutlich wie ermutigend: Eine offene, wehrhafte demokratische Gesellschaft braucht Haltung – und ein sichtbares Bekenntnis zu jüdischem Leben. Hier können Sie ihren Vortrag nachlesen: Die Juden und die Anderen

EINLADUNG: Hapag-Lloyd & Deutscher Fördererkreis der UoH

Festlicher Abend am 11. November 2025

Liebe Freunde, liebe Förderer, liebe Mitglieder,

Hapag-Lloyd und der Deutsche Fördererkreis der Universität Haifa laden Sie herzlich zu einem besonderen Abend zum Thema “Jüdische Emigration im frühen 20. Jahrhundert“ ein:

Am Dienstag, 11. November 2025, 19.00 Uhr, Hapag-Lloyd AG, Ballindamm 25, 20095 Hamburg.

Wir freuen uns sehr, an diesem Abend Prof. Gur Alroey, Präsident der Universität Haifa, begrüßen zu dürfen. In seinem Vortrag »Do You Know Mr. Ballin? HAPAG and the Jewish Migration in the Early Twentieth Century« entführt er uns in das Leben und Wirken des visionären jüdischen Unternehmers und Reeders Albert Ballin.

Erstmals wird an diesem Abend auch der von Neil Steinberg produzierte Film über Albert Ballin gezeigt, der diese außergewöhnliche Persönlichkeit lebendig in Szene setzt. Im Anschluss erwartet Sie eine Podiumsdiskussion, bei der der Vortrag reflektiert und Bezüge zu drängenden Fragen der Gegenwart hergestellt werden. Beim Panel begrüßen wir:

  • Prof. Gur Alroey, Präsident der Universität Haifa
  • Prof. Dr. Natan Sznaider, israelischer Soziologe
  • Dr. Björn Siegel, stellv. Direktor, Institut für die Geschichte der deutschen Juden
  • Moderation: Dr. h. c. Sonja Lahnstein-Kandel

Musikalisch begleitet wird der Abend vom Streichquartett des Jewish Chamber Orchestra und der Sängerin Stella Motina. Zum Ausklang laden wir zu Getränken und einem Flying Dinner ein.

Manchmal sind es gerade Begegnungen, die Mut machen, Gespräche, die Zuversicht schenken. Die Universität Haifa ist ein solcher Ort – ein Ort, an dem jeden Tag Brücken gebaut werden, zwischen Menschen, Kulturen, Disziplinen und Perspektiven. Sie steht wie keine andere für Multikulturalität, Koexistenz und ein weltoffenes Miteinander. Der Deutsche Fördererkreis unterstützt die Universität Haifa seit über 50 Jahren, insbesondere durch die Stipendienprogramme Jewish-Arab Community Leadership Program und das Werner Otto Arab Israeli Women Graduate Program. Auch das innovative Jeckes Museum, das am wunderschönen Campus der Universität am Berg Carmel Ende Oktober feierlich wiedereröffnet wird, ist ein großes Anliegen des Deutschen Fördererkreises und wurde auch von der Hapag-Lloyd Stiftung gefördert.

Zur Veranstaltung am 11. November können Sie sich ausschließlich hier direkt akkreditieren. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden. Den Link zur VA können Sie auch gern an Freunde weiterleiten: https://events.hapag-lloyd.com/?logincode=Ballin2025

Wir freuen uns sehr, diesen besonderen Abend mit Ihnen zu teilen.

Mit herzlichen Grüßen

Hapag-Lloyd AG                                                      Deutscher Fördererkreis der Universität Haifa e. V.

Michael Behrendt                                                   Dr. h. c. Sonja Lahnstein-Kandel

Einladung Hapag-Lloyd und Deutscher Fördererkreis

SWR und NDR Kultur: Sonja Lahnstein im Gespräch

Sonja Lahnstein-Kandel: „Offener Judenhass ist praktisch wieder normal“

„Wenn die Erinnerung verblasst, hat die Barbarei gesiegt“. Unter diesem Motto hat Sonja Lahnstein-Kandel mit ihrer Organisation „step 21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung“ nach dem Massaker der Hamas im Herbst 2023 „siebteroktober.de“ gegründet. Die Website ist ein Mahnmal gegen das Vergessen, zugleich Kampagne gegen den seither zunehmenden Antisemitismus, gegen Täter-Opfer-Umkehr und für Verständigung und ein friedliches Miteinander – wie es die Volkswirtin als Jüdin und Tochter kroatischer Holocaust-Überlebender bereits mit „step 21“ in Haifa, Hamburg und Jerusalem praktiziert. (6. Oktober 2025)

Sonja Lahnstein-Kandel: „Offener Judenhass ist praktisch normal“ Hier kommen Sie zum SWR-Gespräch. (6. Oktober 2025)

Sonja Lahnstein-Kandel: „Eine gemeinsame Zukunft gestalten“ – auch nach dem 7. Oktober. Hier kommen Sie zum NDR-Gespräch. (5. Oktober 2025)