Bringing Jews and Arabs together on Campus

Start im akademischen Jahr 2025/2026

Das von der Universität Haifa und dem Deutschen Fördererkreis neu initiierte Programm »Bringing Jews and Arabs together on Campus« bringt jüdische und arabische Studierende in einem sozial-akademischen Format zusammen. Ziel ist es, sprachliche Kompetenzen zu stärken, persönliche Begegnungen zu fördern und nachhaltige Dialog- und Kooperationsräume auf dem Campus zu schaffen. Jede Woche treffen sich Tandems aus jüdischen und arabischen Studierenden, um die jeweils andere Sprache zu vertiefen: Die arabischen Teilnehmenden verbessern ihr Hebräisch, die jüdischen ihr Arabisch. Das Stipendium beträgt 5.000 ILS (etwa 1.300 Euro). Die Finanzierung erfolgt aus einem Gesamtbudget von 30.000 Euro, das dankenswerterweise von der Dieter von Holtzbrinck Stiftung bereitgestellt wurde.

Im Okober 2025 ist das Projekt sehr positiv und auf wirkungsvolle Weise gestartet. »Die ersten Treffen waren spannend und trugen dazu bei, innerhalb der Gruppe eine Atmosphäre von Offenheit, Vertrauen und gegenseitigem Respekt zu schaffen«, berichtet Miri Atias, die das Projekt koordiniert. »Die Studierenden sind aktiv beteiligt, zeigen echte Neugier und reagieren mit großer Begeisterung. Schon jetzt ist deutlich zu erkennen, dass ein sicherer und unterstützender Raum für Dialog, Lernen und gemeinsame Erfahrungen entsteht.«

Jede Sitzung beginnt mit einer kurzen, strukturierten Aktivität, die ein tieferes Kennenlernen fördert, persönliche Verbindungen aufbaut und das gegenseitige Verständnis unter den Teilnehmenden stärkt. Anschließend teilt sich die Gruppe in jüdisch-arabische Paare auf, in denen sie sich austauschen, voneinander lernen und beide Sprachen üben.

Das Mentoring ist wechselseitig: Jeder Teilnehmende unterrichtet die eigene Sprache und lernt zugleich die Sprache der anderen Person. Zum Abschluss findet eine gemeinsame Reflexion in der Gruppe statt, in der Erkenntnisse sowie persönliche Eindrücke aus dem Treffen geteilt werden. Für das nächste Semester sind weitere Gruppentreffen, ergänzende Eins-zu-eins-Treffen zur Vertiefung des Austauschs und zur Entwicklung eines gemeinsamen Projekts sowie eine geführte Tour in Haifa inklusive Tour und Workshop in Wadi Nisnas mit dem arabisch-jüdischen Kulturzentrum Beit Hagefen geplant.

Das Mentoring ist wechselseitig: Jeder Teilnehmende unterrichtet die eigene Sprache und lernt zugleich die Sprache der anderen Person. Zum Abschluss findet eine gemeinsame Reflexion in der Gruppe statt, in der Erkenntnisse sowie persönliche Eindrücke aus dem Treffen geteilt werden. Für das nächste Semester sind weitere Gruppentreffen, ergänzende Eins-zu-eins-Treffen zur Vertiefung des Austauschs und zur Entwicklung eines gemeinsamen Projekts sowie eine geführte Tour in Haifa inklusive Tour und Workshop in Wadi Nisnas mit dem arabisch-jüdischen Kulturzentrum Beit Hagefen geplant.

An dieser Stelle noch eine Leseempfehlung. Der Artikel »Sie sprechen aber gut Hebräisch!« von Anna Laura Gundler und Özgür Uludağ im Magazin »zenith« macht eindrucksvoll deutlich, warum eine gemeinsame Sprache hilfreich ist.