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Bucerius Institute

Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society

Das Interesse an Deutschland und deutscher Geschichte ist fest verankert im akademischen Leben Israels. Nahezu jede Universität unterhält ein eigenes Forschungsinstitut. So auch die Universität Haifa. Das Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society wurde 2001 durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und das besondere Engagement Manfred Lahnsteins, Finanzminister a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums der ZEIT-Stiftung, an der Universität Haifa gegründet.

Akademische Forschung und öffentlicher Diskurs

Der Ansatz des Haifaer Instituts unterscheidet sich jedoch von dem anderer israelischer Forschungszentren. Das interdisziplinäre Team beschäftigt sich mit der zeitgenössischen deutschen Geschichte sowie der sozialen, politischen und kulturellen Gegenwart Deutschlands, während andere Institute eher einen historischen Ansatz verfolgen. Die Themen sind vielfältig: Identitätsbildung, Migration und Integration, Multikulturalität und Staatsbürgerschaft im deutschen, israelischen und europäischen Kontext.
Ein wichtiges Anliegen ist die Information der Öffentlichkeit. Vorlesungsreihen – zum Beispiel zu Migrations- und Integrationsfragen – sowie Gastvorträge, Workshops und Tagungen vermitteln in Israel Aspekte der politischen und gesellschaftlichen Wirklichkeit der Bundesrepublik. Dazu werden immer wieder herausragende deutsche Persönlichkeiten wie Rita Süssmuth, Wolf Biermann und Volker Schlöndorff als Referenten gewonnen.

Stipendienprogramme und akademischer Austausch

Mit einem intensiven Stipendien- und Austauschprogramm unterstützt das Bucerius Institut israelische und europäische Studierende, Doktoranden und Postdoktoranden. Zahlreiche internationale Forscher kamen auf Einladung des Bucerius Instituts an die Universität Haifa. Entstanden sind fruchtbare Kooperationen mit Forschungsinstituten wie dem Hamburger Institut für Sozialforschung, den Leo Baeck Instituten in London und Jerusalem oder dem Simon Dubnow Institut in Leipzig.

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