slogan

English Newsletter No. 7 “At a Glance”

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif English Newsletter 7/2011 (302.64KB)
Veröffentlicht am: 09/12/2011
72 Downloads
English University of Haifa Newsletter. December 2011.

Newsletter 2.11

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Newsletter 2.11 (2.70MB)
Veröffentlicht am: 17/11/2011
783 Downloads
Facing the World. Der Rektor der Universität, David Faraggi, definiert als oberstes Ziel seiner Amtszeit eine Verbesserung im internationalen akademischen Ranking, um die Universität in eine wahrhaft internationale Universität umzuwandeln. Es soll mehr Programme für ausländische Studenten geben, die in englischer Sprache gelehrt werden. Im Gegenzug soll mehr israelischen Studenten die Möglichkeit gegeben werden, Praktika im Ausland zu absolvieren. Die International School der Universität Haifa wird in den kommenden fünf Jahren von insgesamt 2000 Studenten bis zu 1200 ausländischen Studenten Masterstudiengänge in über 40 internationalen Programmen anbieten. Der gleichzeitig an der Universität Haifa stattfindende Generationenwandel bietet die einmalige Gelegenheit, eine neue Generation von Wissenschaftlern zu formen, die die Universität erfolgreich ins 21. Jahrhundert führen wird. Das Anwerben von TOP Forschern, die Etablierung interdisziplinärer Forschungs- und Lehrprogramme und der Erhalt der akademischen Exzellenz in den Grunddisziplinen, auch dies sind die Aufgaben, die aktuell im Mittelpunkt stehen. Die Universität Haifa erlebt aufregende Zeiten!

Newsletter 1.11

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Ausgabe 1.11 (1.99MB)
Veröffentlicht am: 07/06/2011
1250 Downloads
Als sich Israel im Dezember 2010 dem schlimmsten Waldbrand seiner Geschichte gegenübersieht, ist auch die Lage an der Universität Haifa ernst. Ausgebrochen im Karmel-Gebirge bedroht das Feuer auch die über 15.000 Studenten, die hier lernen und leben. Innerhalb von eineinhalb Stunden wird der Campus vollständig evakuiert. Die Universität dient als Kommandozentrale für Feuerwehr, Polizei und israelische Streitkräfte, denen sie mit technischer und logistischer Unterstützung zur Seite steht. Rund 30 Länder entsenden Hilfsmittel nach Israel – auch palästinensische Feuerwehrleute sind mit Löschfahrzeugen im Einsatz.

Newsletter 2.10

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Newsletter 02.10 (2.12MB)
Veröffentlicht am: 01/02/2011
1373 Downloads
„Tikkun Olam“ – unter dieses Motto in Hebräisch stellte die Universität Haifa im Sommer die Jahrestagung des internationalen Board of Governors. Tikkun Olam bedeutet Auftrag und Zielsetzung für die Verbesserung dieser Welt. Die Universität legt mit diesem Motto die Meßlatte hoch. Und angesichts von Enthusiasmus und Vision von Professoren und Studenten fiele es schwer, nicht beeindruckt zu sein. Das Editorial unseres Newsletters wurde von Prof. Yossi Ben-Artzi geschrieben. Er gibt einen Überblick über die außergewöhnliche Entwicklung der Universität Haifa während der vergangenen 6 Jahre seiner Amtszeit als Rektor. Das Bucerius Institut feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Es hat sich in dieser Zeit zu einer wichtigen Institution für zeitgenössische Geschichte, Kultur sowie gesellschaftliche Themen im deutsch-israelischen Diskurs entwickelt. In einem Gastbeitrag berichten Wissenschaftler der Alice Salomon Hochschule Berlin über ein bi-nationales Projekt, das sowohl interkulturell als auch Generationen-übergreifend hochaktuelle Forschungsergebnisse erbringt. Prof. Gabriel Weimann, Experte an der Universität Haifa, erforscht bereits seit über einem Jahrzehnt den Terrorismus über das Internet. Die Universität Haifa ist auf gutem Weg, sich mit viel Engagement und Energie ihren Platz unter den akademischen Institutionen weltweit zu erobern!

Newsletter 1.10

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Newsletter 01.10 (B)
Veröffentlicht am: 24/03/2010
1389 Downloads
Mouna Karkabi, Stipendiatin des Werner Otto graduate Arab Women Programms, hat in diesem Jahr an der Universität von Haifa ihren Doktorgrad in Psychologie erworben. Ihr Statement im Editorial: „Mehr denn je ist mir heute bewusst, wie schwierig es ist, in der komplizierten und konfliktgeladenen Realität der arabischen Gemeinschaft in Israel erfolgreich zu sein. … Da macht es mich auf der anderen Seite umso glücklicher, die Zahl der arabischen Frauen wachsen zu sehen, die eine berufliche Karriere und Unabhängigkeit anstreben – trotz aller Widrigkeiten. Die arabische Gesellschaft scheint, was die Akzeptanz wissenschaftlicher Karrieren von Frauen angeht, im Wandel befindlich.“

Newsletter 2.09

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Ausgabe 2.09 (B)
Veröffentlicht am: 12/11/2009
1237 Downloads
Als ich diesen Newsletter vor der Drucklegung gelesen habe, war ich richtig stolz auf „unsere“ Universität. Stolz auf ihre wertvollste Ressource, die Denkkraft ihrer Forscher. Und stolz auf den Beitrag, den die Universität mit ihrem hohen akademischen Niveau für die israelische und internationale Forschung leistet. Mit revolutionären Forschungsvorhaben, mit zukunftsweisenden Exzellenz-Programmen für junge Wissenschaftler, mit einer konsequenten Umsetzung der Forschungsergebnisse in praktische Lösungsansätze und damit letztendlich mit Programmen, die der Menschheit zugutekommen.

Newsletter 1.09

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Ausgabe 1.09 (B)
Veröffentlicht am: 15/06/2009
1147 Downloads
Alle reden vom israelisch-palästinensischen Konflikt, (fast) niemand redet von der Universität Haifa, wo das »Jewish-Arab Community Leadership Program«, durch den Deutschen Fördererkreis der Universität Haifa geschaffen, nun schon im dritten Jahr nicht nur Konfliktlösung, sondern auch gelebte Kooperation probt.

Professor Lahnstein stellt Universität Haifa als best-practice Beispiel für Verständigung im Nahen Osten im Deutschlandfunk vor

Quelle: Deutschlandradio
Audio: Interview als MP3 laden

Interview:

Lahnstein warnt vor übereifriger Nahost-Diplomatie

Ex-Minister lobt ägyptische Vermittlungsbemühungen

Manfred Lahnstein im Gespräch mit Birgit Kolkmann

Der ehemalige Bundesminister Manfred Lahnstein hat vor einer übereifrigen Diplomatie im Nahost-Konflikt gewarnt. Bei manchen diplomatischen Bemühungen sei auch viel Hektik dabei, kritisierte Lahnstein.

Birgit Kolkmann: Mehrere israelische Luftangriffe in der Stunde, der Krieg im Gaza-Streifen nimmt an Härte zu und Israel erhöht den Druck auf die Hamas-Milizen, trifft im dicht bevölkerten Gaza-Streifen zwangsläufig auch Zivilisten - Kinder, Frauen, Alte. Fast 1000 Menschen starben in den vergangenen 20 Tagen, mehr als 4000 wurden verletzt. Und alle Bemühungen auch des deutschen Außenministers, wenigstens einen Waffenstillstand für humanitäre Versorgung zu erreichen, sind bislang erfolglos geblieben. Gestern Abend ist Steinmeier wieder in den Nahen Osten geflogen.

Der frühere SPD-Politiker und frühere Bundesminister Manfred Lahnstein engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten für die deutsch-israelischen Beziehungen. Er ist als erster Deutscher und Nicht-Jude Vorsitzender des Aufsichtsrats der Universität Haifa. Wir erreichen ihn heute in Hamburg. Schönen guten Morgen, Herr Lahnstein.

Manfred Lahnstein: Guten Morgen, Frau Kolkmann.

Kolkmann: Was glauben Sie? Haben diplomatische Aktivitäten wie die von Steinmeier derzeit eine Chance?

Lahnstein: Wenn sie sehr begrenzt sind, denke ich schon. Hier ist eben das Wort “Frieden” in den Mund genommen worden. Davon sind wir weit weg. Aber wenn es zunächst mal zu einer Waffenruhe und dann zu einem etwas gesicherten, etwas länger andauernden Waffenstillstand kommen würde, dann würden schon viele Opfer vermieden. Und das, denke ich, ist möglich innerhalb der nächsten Wochen.

Kolkmann: Sie haben eben gesagt, wenn es nicht zu viele Aktivitäten sind, wenn sie begrenzt sind. Was meinen Sie damit?

Lahnstein: Man kann in seinen Bemühungen ja auch zu weit greifen. So wie die Dinge sich derzeit ausnehmen, ist nicht sehr viel mehr drin als das, was zum Beispiel die Ägypter zusammen mit den Franzosen, ergänzt durch die letzte Initiative von Herrn Steinmeier - da ging es ja insbesondere um die Unterbindung des Waffenschmuggels nach Gaza -, auf den Tisch gelegt haben. Und das ist schon schwer genug, dies zu erreichen, und sehr viel mehr ist derzeit nicht herauszuholen aus allen Bemühungen.

Kolkmann: Derzeit gibt es ja eine ganze Menge diplomatischer Aktivitäten. Zum Teil mutet das auch etwas hektisch an oder so, dass sich diejenigen, die Protagonisten, da selber profilieren wollen für andere Zwecke. Wie kommt das in Israel selber an, in den Kreisen zum Beispiel in der Universität?

Lahnstein: In der Universität wird ja nicht direkt darüber diskutiert. Aber es ist ganz eindeutig so, dass die Konzentration von Frank-Walter Steinmeier auf dieses Einzelthema, wie unterbinden wir den Waffenschmuggel aus Ägypten in den Gaza-Streifen hinein, in Israel außerordentlich positiv aufgenommen worden ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass das bei allen Besuchen in gleichem Umfang der Fall ist; da ist in der Tat dann auch manchmal ich will nicht sagen Tourismus, aber da ist manchmal auch ein bisschen Hektik zumindest dabei. Nun haben sich die Israelis, auch die an der Universität in Haifa, an ähnliche Dinge ja gewöhnen müssen über die letzten Jahre. Das löst da keine Riesen-Debatten aus.

Kolkmann: Nun wird ja gerade Deutschland, auch Steinmeier, von arabischer Seite vorgeworfen, viel zu einseitig die Position Israels übernehmen zu würden. Stimmt das nicht auch ein bisschen?

Lahnstein: Nein, das stimmt überhaupt nicht. Die Bundesregierung, übrigens alle Bundesregierungen haben in diesen und ähnlichen Konflikten immer eine ganz klare Position bezogen. Der Vorwurf entbehrt jeder Grundlage.

Kolkmann: An der Universität in Haifa gibt es, glaube ich, eine ganze Reihe von Beispielen israelisch-arabischer Zusammenarbeit, die sehr gut funktionieren soll. Können Sie uns darüber mehr erzählen?

Lahnstein: Ja, gut. Es gibt ja israelische Araber, und nicht zu wenige. Wir haben an der Universität Haifa ungefähr 20 Prozent arabische Studentinnen und Studenten. Oder mit anderen Worten: Jeden Tag auf dem Campus sind eben auch bis zu 3500 arabische Studentinnen und Studenten, und die müssen nun zusammenleben und leben zusammen und studieren zusammen, tun dies übrigens auch in den letzten Tagen ohne erkennbare größere Spannungen.

Was nun Beispiele der besonderen Zusammenarbeit angeht, so bemühen sich beide Seiten ja auch, die Nachteile, die die eine und die andere Seite hat, ein bisschen zu beseitigen. Bei den arabischen Studenten sind das insbesondere Sprachkenntnisse, die fehlen, auch soziale Probleme, die gegeben sind, und dann muss man ihnen besonders unter die Arme greifen, und da versuchen wir aus Deutschland auch ein bisschen dabei zu helfen. Also es geht auch anders, natürlich nicht spannungsfrei. Haifa ist ja kein Paradies. Aber es muss nicht immer zu solchen Zuspitzungen kommen wie woanders.

Kolkmann: Nun lernt ja da die Elite für die Zukunft. Was kann denn von den positiven Erfahrungen, von denen Sie nun berichten, auf die Friedensbemühungen übertragen werden?

Lahnstein: Der Oslo-Prozess ist seinerzeit sehr befördert worden durch theoretische Papiere, politische, strategische Papiere, die in Haifa ausgearbeitet worden sind. Aber das ist dann eher eine Zufälligkeit. Ich denke, wenn die Politik sich an den praktischen Möglichkeiten, wie sie in Haifa exerziert werden jeden Tag, ein positives Beispiel nähme, dann wäre schon viel erreicht, aber das ist leider im Nahen Osten längst nicht überall so.

Kolkmann: Ist es vielmehr sehr stark und beinahe übermächtig, was sich an neuem Hass, an neuer Gewalt aufbaut, auch durch den Krieg jetzt?

Lahnstein: Ich würde nicht so weit gehen, aber die Entwicklung der letzten Wochen, die trägt natürlich nicht zur Harmonie bei. Da ist sehr viel Disziplin notwendig. Ich würde nicht von Hass sprechen, und zwar von beiden Seiten nicht, aber die Entfremdung wird größer. Man schottet sich dann auch etwas deutlicher voneinander ab und das braucht dann auch wieder eine ganze Zeit zwischen diesen Konfliktzuspitzungen, bis sich das einigermaßen wieder normalisiert. Das ist auch trauriger Alltag, aber auch mit dem muss man fertig werden.

Kolkmann: Wenn Sie sagen, Sie würden nicht von Hass reden, dann beziehen Sie sich damit auf die “ganz normalen Menschen”, also nicht die Aktivisten.

Lahnstein: Ich beziehe mich jetzt nicht nur auf die Studenten; Ich beziehe mich auf die ganz normalen Menschen. Dafür gibt es nun jeden Tag im Alltagsleben nicht nur in Haifa, sondern auch an anderen Stellen in Israel, wo jüdische und arabische Israelis zusammenleben, ausreichend Beispiele. Da ist von Ausnahmen abgesehen, Fundamentalisten oder anderen Verrückten, da ist kein Hass zu spüren. Da ist auch gegenseitige Hochachtung, da ist auch Mitleid zu spüren, aber eben auch die ganz ernüchternde Einsicht, dass es die Verhältnisse derzeit nicht erlauben, zu irgendeinem vernünftigen “Kiwiv” zwischen Israelis und Palästinensern jetzt außerhalb des israelischen Staatsgebietes zu kommen.

Kolkmann: Vielen Dank. - Manfred Lahnstein, der frühere Bundesminister von der SPD und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Universität Haifa, im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Danke dafür!

Lahnstein: Danke Ihnen, Frau Kolkmann.

Newsletter 2.08

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Ausgabe 2.08 (B)
Veröffentlicht am: 26/01/2009
1074 Downloads
Die Universität von Haifa spielt eine wichtige Rolle – nicht nur im Leben unserer Studierenden, sondern auch als ein Bestandteil des sozialen Lebens in Haifa. Ich wu?rde sogar sagen: im gesamten Norden Israels. Die Forschung ist ein wichtiges Element der Universität und wir sehen unsere Aufgabe darin, hier eine innovative und wegbereitende Position zu u?bernehmen. Aber genauso wichtig ist es, zu lehren und den Studierenden eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Unser Verständnis, Teil der Gesellschaft zu sein, wollen wir den Studierenden gegenu?ber stärker zum Ausdruck bringen. Unserer Meinung nach ist die Universität ein relevanter Baustein der sozialen Gemeinschaft. Die Gesellschaft wird immer aufgeklärter und wir sehen unsere Aufgabe darin, dazu beizutragen.

Newsletter 1.08

http://www.uni-haifa.de/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/pdf.gif Ausgabe 1.08 (B)
Veröffentlicht am: 26/01/2009
1042 Downloads
Es war ein historischer Moment – als erster Regierungschef u?berhaupt durfte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte März vor dem Parlament in Jerusalem, der »Knesset«, sprechen. In ganz Israel wurde sie warmherzig als Freundin begru?ßt. Ihr Angebot zu einer deutlichen Vertiefung der ohnehin guten Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, aber auch ihre Ehrlichkeit in sensiblen und durchaus kritischen Fragen – zum Beispiel zur israelischen Siedlungspolitik – haben mich beeindruckt.